Kurosawa's RAN, his epic version of Shakespeare's "King Lear" transplanted to 16th century Japan, like its predecessor KAGEMUSHA (1980) is full of flat compositions evocative of graphic woodblock prints. Although at 75, he was still a master of tightly edited action sequences, most scenes play out in long shot. He does not shy away from sustained two shots or even groups in extreme long shots photographed from far away with flattening telephoto lenses.
Kurosawas RAN, eine epische, ins Japan des 16. Jahrhunderts verpflanzte Version von Shakespeares "King Lear", ist ähnlich wie der Vorgänger KAGEMUSHA (1980) voller flacher Bildkompositionen, die an graphische Stiche erinnern. Obwohl er auch mit 75 noch straff geschnittene Actionsequenzen inszenierte, spielen sich die meisten Szenen in Totalen ab. Er scheut sich nicht, Zweier- oder Gruppenaufnahmen, die mit dem Teleobjektiv aus weiter Ferne aufgenommenen extremen Totalen über längere Zeit zu halten.
[RV]
Posts mit dem Label telephoto lens werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label telephoto lens werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 12. August 2016
Freitag, 14. August 2015
MOTHER (Bong Joon-ho, 2009): Telephoto-lens for inaccessible closeness
Like many of his Japanese counterparts the Korean director Bong likes to tell his stories in tightly framed compositions. By shooting most of this masterful thriller with a telephoto lens, cinematographer Hong Kyung-pyo achieves a graphically flat quality that compresses very much information into the frame while still keeping us at a distance to the characters whose motives and thoughts remain in the dark for much of this masterful thriller.
Wie viele seiner japanischen Kollegen erzählt der koreanische Regisseur Bong seine Geschichten gerne in eng gefassten Bildkompositionen. Mit Hilfe des Teleobjektivs erzielt Kameramann Hong Kyung-pyo graphisch flache Bilder, die sehr viel komprimierte Information enthalten und uns trotzdem auf Distanz zu den Figuren halten, deren Motive und Gedanken zum grössten Teil im Dunkeln bleiben.
[RV]
Wie viele seiner japanischen Kollegen erzählt der koreanische Regisseur Bong seine Geschichten gerne in eng gefassten Bildkompositionen. Mit Hilfe des Teleobjektivs erzielt Kameramann Hong Kyung-pyo graphisch flache Bilder, die sehr viel komprimierte Information enthalten und uns trotzdem auf Distanz zu den Figuren halten, deren Motive und Gedanken zum grössten Teil im Dunkeln bleiben.
[RV]
![]() |
Screenshot by blu-ray.com |
Abonnieren
Posts (Atom)