In my opinion, master animator Michael Dudok de Wit's first feature LA TORTUE ROUGE (THE RED TURTLE) is one of the year's most beautiful cinematic experience. Its myth-like archetypal story is matched by a luscious visual style that still retains Dudok de Wits trademark minimalism that evokes emotions by insinuations and blank space. Over the course of the film, there are lighting conditions in practically any shade of color. However, the individual compositions are dominated by only one or two hues which re-inforce the larger basic shapes.
Meiner Meinung nach ist LA TORTUE ROUGE, der erste Langfilm des Meisteranimators Michael Dudok de Wit, eines der schönsten Kinoerlebnisse des Jahres. Die einfache, archetypische Geschichte wird in reichen Bildern erzählt, die nichtsdestotrotz von Dudok de Wits typischem Minimalismus zeugen, mit dem er anhand von Andeutungen und Leerstellen Gefühle auslöst. Über die gesamte Laufzeit kommen Lichtstimmungen in praktisch allen erdenklichen Farben vor. Die einzelnen Bildkompositionen werden jedoch von nur ein oder zwei Farbtönen dominiert, welche wiederum die übergeordneten grossen Formen betonen.
[MS] (without emotional close ups or dialogue, this may test the patience of some. Nevertheless, I throroughly recommend watching it on the big screen.)
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Freitag, 2. September 2016
Freitag, 8. Januar 2016
STEVE JOBS (Boyle, 2015): Underlighting
Danny Boyle's and Aaron Sorkin's STEVE JOBS is one of those top-heavy experimental arrangements that work so thoroughly as entertainment that they leave you simply amazed. The protagonist's alienating nature ist often reflected by the lighting. In more than one scene there is this otherworldly underlighting glow on his face that comes from sources like computer screens or - less common - fluorescent inlays in a table.
STEVE JOBS ist eine dieser kopflastigen Versuchsanordnungen, die so gut unterhalten, dass man nur noch staunen kann. Die befremdende Art des Protagonisten wird oft von der Beleuchtung reflektiert. In mehr als einer Szene fällt das Licht von unten auf sein Gesicht, ausgelöst von Computerbildschirmen oder - eher unüblich - leuchtenden Tischeinlagen.
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STEVE JOBS ist eine dieser kopflastigen Versuchsanordnungen, die so gut unterhalten, dass man nur noch staunen kann. Die befremdende Art des Protagonisten wird oft von der Beleuchtung reflektiert. In mehr als einer Szene fällt das Licht von unten auf sein Gesicht, ausgelöst von Computerbildschirmen oder - eher unüblich - leuchtenden Tischeinlagen.
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Bottom: the source of the underlighting in this scene. |
THE EMPIRE STRIKES BACK (Kershner, 1980): Colored underlighting
THE EMPIRE STRIKES BACK is still my favorite STAR WARS episode. Like its lower-budgeted predecessor it makes the most out of very simple but strong design elements like perforated metal plates. There is one set towards the denouement (Han is just about to be frozen in carbonite, Luke will have his light saber duel moments later) that adds colored light from below to dramatic effect.
THE EMPIRE STRIKES BACK ist noch immer mein Lieblings STAR WARS-Episode. Wie beim billigeren Vorgänger bestehen die Inneneinrichtungen der Raumschiffe aus simplen aber starken Designelementen wie beispielsweise Lochblech. Ein Schauplatz gegen Ende des Films (Han wird gerade eingefroren, Luke wird seinen Lichtschwertkampf hier beginnen) kombiniert dies sehr effektiv mit farbigem Licht von unten.
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THE EMPIRE STRIKES BACK ist noch immer mein Lieblings STAR WARS-Episode. Wie beim billigeren Vorgänger bestehen die Inneneinrichtungen der Raumschiffe aus simplen aber starken Designelementen wie beispielsweise Lochblech. Ein Schauplatz gegen Ende des Films (Han wird gerade eingefroren, Luke wird seinen Lichtschwertkampf hier beginnen) kombiniert dies sehr effektiv mit farbigem Licht von unten.
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Freitag, 25. Dezember 2015
WRITTEN ON THE WIND (Sirk, 1956): Shadow patterns
Douglas Sirk's Eisenhower-era Technicolor melodramas are rife with heavy symbolism and lush production design. In WRITTEN ON THE WIND he likes to double frame the characters and place them behind windows. Often, they are partly obscured by shadowy patterns.
Douglas Sirks Technicolor Melodramen der Eisenhower-Ära zeichnen sich durch schwere Symbolik und opulente Ausstattung aus. In WRITTEN ON THE WIND zeigt er die Figuren besonders gern in Bildausschnitten innerhalb des Filmbilds und zeigt sie durch Fenster hindurch. Oft sind sie dabei teilweise von Schattenmmustern verdeckt.
Douglas Sirks Technicolor Melodramen der Eisenhower-Ära zeichnen sich durch schwere Symbolik und opulente Ausstattung aus. In WRITTEN ON THE WIND zeigt er die Figuren besonders gern in Bildausschnitten innerhalb des Filmbilds und zeigt sie durch Fenster hindurch. Oft sind sie dabei teilweise von Schattenmmustern verdeckt.
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Sirk's staging influenced Fassbinder's melodramas quite heavily. |
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